Fastnachtsumzug
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Die Sonntags- oder Festtagstracht, oft auch Tanztracht genannt

"Das Hemd der weiblichen Personen bestand dem Vermögen nach aus gröberer oder feinerer Leinwand und reichte nur bis oberhalb der Knie. ..." In einer ausführlichen Abhandlung beschreibt Ewald Müller [1] die Tracht der Wendinnen, wie sie vor 100 Jahren getragen wurde. hier weiterlesen

Die Tanz- und Sonntagstracht könnte man identisch betrachten: die Schürze ist zum Teil bestickt, farbig oder mit aufgedruckten Motiven, dazu ein besticktes Halstuch und farbiger Rock mit besticktem Band, plus Haube. Die Festtagstracht wird an besonderen Feiertagen (Fastnacht) getragen. Sie unterscheidet sich durch die rein weiße Schürze von der Sonnatgs- oder Tanztracht.

Burger Festtagstracht

Burgerinnen inFesttracht: Candy trägt die Sonntags- oder Tanztracht (am Rudel) und Cindy die Festtagstracht, erkennbar an der weißen Schürze (s.a. ALBUM)

Das Ankleiden

Tracht anziehen

 

 

Monika Baumgart, bekannt auch als "Milena", ist Spreewälder Gästeführerin und trägt bei ihrer Tätigkeit die Lübbenauer Tracht. Im ALBUM hat sie die einzelnen Schritte des Anziehens dokumentiert!

Mehr über MILENA

Eine Beschreibung des Ankleidens aus dem Jahr 1921 können Sie HIER lesen.

 

Das Kopftuch

Das Kopftuch (lapa) hat meist die Form einer Haube. Lediglich im Lübbenauer Gebiet ähnelt die Haube wiederrum eher einem kunstvoll gebundenem Kopftuch.

Lappa

"In Burg bindet man das Kopftuch auf folgende Weise: Man legt zwei gegenüberliegende Zipfel des viereckigen Tuches so aufeinander, dass dasselbe die Form eines Dreicks erhält. Von der Langseite aus biegt man dasselbe einige Male handbreit um, leght es auf den Scheitel unmittelbar über der Stirn fest auf, schlingt die seitlichen Zipfel um den Hinterkopf und wieder nach oben, wo sie zu einem einfachen Knoten, der weit nach hinten zu liegen kommt, gezogen werden und dann seitwärts handbreit abstehen. Der dritte Zipfel fällt breit über den Nacken. Das gebundene Tuch wird an verschiedenen Stellen mit Stecknadeln befestigt, so dass es wie eine Mütze abgenommen und wieder aufgesetzt werden kann ... Auf dem Felde, beim Kirchgang und beim Begräbnis bindet man noch ein Tuch, das Oberkopftuch, über das erste." [1, S. 90) mehr über Kopftücher (Hauben)

zum Album

 

Eine umfangreiche Fotodokumentation zu den Traditionen und Trachten finden Sie HIER

 

 

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aktualisiert am 08.02.2016