Fastnachtsumzug
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Die Besonderheiten der Burger Tracht

Burg zählt zum großen niederlausitzer Trachtengebiet aus 60 Ortschaften, welches von Burg bis Jänschwalde reicht.

Burger Festtagstracht
Hauptmerkmal ist die große Haube (lapa), die größte überhaupt im Trachtengebiet. Eine Burger Besonderheit ist auch der Kopfputz der Braut, wie er bis etwa 1930 getragen wurde. "Nichtplissierte, kürzere Röcke als die Trachten im Lübbenauer Raum ist ein weiteres Charakteristikum für Burg." [7]
Burger Haube
Bei der Burger Trachtenstickerin Christa Dziumbla lernen junge Frauen das Anfertigen der Haube.

Die chrakteristische Kopfbedeckung für die Tanztracht, für den Kirchgang und zu allen Festlichkeiten ist das große Kopftuch. Es besteht aus drei Teilen: "einem quadratischen Mitteltuch und zwei rechteckigen Seitentüchern. Seine heutige Größe hat es nach dem Ersten Weltkrieg erhalten. Als Material wird einfarbige oder in sich gemusterte Seide in Weiß oder in zarten Farben verwendet. Alle Tücher sind mit breiter weißer Tüllspitze um säumt und die einfarbigen mit bunten Blumenornamenten bestickt. Die Tücher werden auf festes Papier aufgeheftet, gefaltet und dann auf dem Kopf in die entsprechende Form zusammengesteckt. So gebunden wird das Kopftuch auch aufbewahrt." [3, S. 47]

Eine Anleitung zum Tragen der Burger Kirchgangstracht zu den hohen Festen kann HIER heruntergeladen werden (pdf).

   
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aktualisiert am 04.02.2016